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Langendorf für Anleger

 

 

 

 

25.05.2020

Sentix noch skeptisch

Am strateguschen Grundvertrauen auf den Euroland-Aktienmärkten fehlt es noch, meint Sentix. "Zwar hat sich eine leichte Trendwende eingestellt, diese ist aber zu gering, um ein Kaufsignal darzustellen. Wir befürchten, dass die Zeit gegen die Aktienmärkte arbeitet."

 

 

08.05.2020

USA: mehr als die Hälfte pessimistisch

Die Stimmung der US-Geldanleger ist auf einem neuen Tiefstand. Im Sentiment Survey der AAII ist der Saldo aus Optimisten- und Pessimisten-Anteil schon seit Ende Februar negativ. Vor zwei Wochen erreichte er mit minus 25,1 Prozentpunkten seinen vorletzten Minusrekord und erholte sich letzte Woche noch einmal auf minus 13,4 Punkte.

Heute misst der Survey einen neuen Tiefpunkt. Wackere 23,7 Prozent der US-Privatanleger sind immer noch positiv, aber mit 52,7 Prozent ist mehr als die Hälfte negativ gestimmt. Macht einen Minus-Saldo von 29,0 Prozentpunkten.

aaii.com

 

 

04.05.2020

Noch drei bis vier Jahre im Paradies

Auch wenn die Kulisse kurzfristig wackelt (heute früh gehen die Kurse deutlich zurück) sollten wir uns mittelfristig nicht ängstigen lassen. Jedenfalls dann nicht, wenn DZ-Bank-Chefvolkswirt Stefan Bielmeyer Recht hat, der in seinem neuen Blog meint: "Zentralbanken machen immer weiter". Eine Straffung der Geldpolitik sei in den kommenden drei oder vier Jahren nicht zu erwarten.

"Für die Finanzmärkte bleibt damit das fast schon paradiesische Umfeld bestehen", ist Bielmeyers Fazit. Allerdings fürfen dazu keine neuen Schwarzen Schwäne auftauchen. Und die Politik der internationeln Zetralbanken darf bis dahin keine unerwünschten Folgen zeigen, z.B. die von Langendorf schon länger erwartete kräftige Inflation im Konsumbereich.

 

 

30.04.2020

Rückschläge, aber kein Ausverkauf

Stefan Bielmeyer, Chefvolkswirt der DZ Bank, setzt sich in einem Blogbeitrag auf boerse online mit der hohen Bewertung der Aktienmärkte auseinander. Die Kurse sind zwar gefallen, aber die Gewinn- und Dividendenerwartungen auch. Das KGV des DAX ist mit 13,3 schon wieder 50 Prozent über dem Tiefpunkt, der S&P 500 ist sogar mit 19,2 bewertet, dem höchsten KGV seit 2002.

Noch stützen Regierungen und Zentralbanken die Märkte. Einen unverstellteren Blick auf die Wirtschaftsentwicklung bietet aber der Ölpreis, dessen Entwicklung eine einzige Katastrophe ist. Die Geld-Orgien von Regierungen und Zentralbanken sieht Bielmeyer jetzt an der Grenze, diese "ultimative Dosis" werde nur schwer zu übertreffen sein.

Bielmeyer erwartet nach alledem an den Aktienmärkten ausgeprägte Rückschläge, freilich keinen Ausverkauf oder auch nur einen längeren Abwrtstrend: "Bei einer solchen Entwicklung wäre die Stabilitt de Finanzmärkte nachhaltig gefährdet und daran hat keine relevante Seite ein Interesse."

Hoffen wir nur, dass sich die Realität von den Interessen der "relevanten Seiten" aufhalten lässt.

https://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/die-aktienmaerkte-sind-sehr-teuer-ein-problem-1029143902

 

 

 

28.04.2020

Noch hat die Hoffnungsrallye Kraft

Morgen ist der spannende Tag, für den wir die Sentix-Meldung der vorletzten Woche auf Termin gelegt haben (siehe Meldung vom 14.04.2020). Bis heute sieht es noch nicht nach einem Abbruch aus. Sentix hat gemessen, dass die Anleger bisher in ihrer defensiven Positionierung verharren. Das gibt der Hoffnungsrallye immer noch Kraft. Allerdings lässt das strategische Grundvertrauen der Anleger nach und deshalb tickt die Uhr gegen den Aktienmarkt - auf die nicht ganz kurze Sicht.

https://www.sentix.de/index.php/sentix-Weekly/defensive-positionierung-stuetzt-die-aktien.html

 

 

23.04.2020

Pessimismus überwiegt gottlob

Das ist gut: Die Stimmung schwappt nach der Kurserholung keineswegs über. Auch wenn im Sentiment-Index der Börse Frankfurt sich bei den Institutionellen Anlegern der Saldo aus Optimisten- und Pessimisten-Anteil kräftig erholt hat von minus 40 auf minus 16 Prozentpunkte. Was der Sentiment-Experte Joachim Goldberg als "die Angst, etwas zu verpassen" interpretiert. Dennoch überwiegt das Bärenlager auch jetzt noch kräftig.

Die Privatanleger haben ihren Saldo gegenüber der Vorwoche von minus 8 auf minus 15 Punkte gedrückt, sind also pessimistischer geworden.

Auch bei den US-Anlegern kommt Skapsis in Mode. Der AAII Sentiment Survey sieht nur noch 25 (Vorwoche: 35) Prozent Optimisten, aber 50 (43) Prozent Pessimisten.

 

 

22.04.2020

Neidhammel werden lauter

Wie zu erwarten, werden Stimmen laut, die per Ordre von oben den Unternehmen verbieten lassen wollen, Dividenen zu zahlen. Dazu so viel:

  • Die jetzt anstehenden Dividenden haben mit der jetzigen Krise nichts zu tun, sondern sind für das Jahr 2019, in dem die Investoren ihr Geld hergegeben haben in der gutgläubigen Erwartung einer Rendite
  • In Corona-Zeiten sind nicht nur Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffende, sondern auch die Aktionäre besonders gebeutelt durch den Kursverfall.

Ganz anders als viele der mit Ärmelschonern bewaffneten Bürokraten, die ein Dividendenverbot fordern, selbst aber kaum Einschränkungen verspüren. Wie immer, wenn der Staat in Unternehmensentscheidungen hineinfummelt, werden Fehlentwicklungen die Folge sein.

Aber diese Leute denken ja offenbar auch, die Geldanleger hätten ihre Mittel nicht mühsam selbst erarbeitet, sondern auf dem Dom geschossen. Um das besser zu wissen, bräuchte es eigentlich keinen besonderen ökonomischen Sachverstand.

 

 

21.04.2020

Ölpreis im Minus

Wer gestern 1 Barrel Öl der Sorte WTI kaufte, zahlte nicht nur nichts, er bekam noch rund 40 Dollar draufgelegt, meldet Swissquote. Wie kann das angehen? Die Nachfrage ist derart zusammengebrochen, dass die Lager überlaufen, und heute laufen Ölkontrakte ab. Die Lieferanten waren dankbar für jeden, der etwas von der unwillkommenen Ware abnimmt. Die euriopäische Sorte Brent hält sich noch über Wasser. Wer Mut und etwas Spielgeld hat, kann einen kleinen Call riskieren. Das soll aber keine Kaufempfehlung sein.

https://de.swissquote.com/newsroom/research/daily-market-brief/2020-04-21

 

 

20.04.2019

Der Drops ist noch nicht gelutscht

Die Kurse steigen auch heute früh weiter. Noch stützt die negative Stimmung diese Entwicklung. Der Fear-&-Greed Index ist allerdings auf der Skala zwischen Null und 100 schon wieder auf 44 geklettert, neulich stand er noch auf 3. Geht es so weiter, kommen bald die Gewinnmitnahmen und damit ein neuer Schreck. Nur eine Hoffnungsrallye also. Wir warten in Ruhe (und mit 27 Prozent Kriegskasse) einfach ab, ob Sentix (siehe nachfolgende Meldung) Recht behält oder nicht. In beiden Fällen stehen wir gut da.

 

 

14.04.2020

Sentix: Bis Ende April ist Schluss

Heute früh - bevor eine technische Störung den XETRA-Handel lahm legte -  es ja schon wieder tüchtig aufwärts. Doch Vorsicht: der Frankfurter Anlageklima-Forscher Sentix hat seine aktuelle Stimmungserhebung am Osterwochenende ausgewertet. Und diese top-aktuellen Daten lassen die Experten vermuten, dass die laufende Kurserholung in deutschen Werten bis Monatsende auslaufen wird. Auf Wiedervorlage.

 

 

08.04.2020

Locker über die Ostertage

Ein neuer Absturz der Börsenkurse auf tiefere Tiefs ist zwar die wahrscheinlichste der momentan realistischen Varianten. Aber es kann auch ganz anders kommen. Keiner weiß es wirklich, natürlich auch Langendorf nicht.

Er fühlt sich aber ganz entspannt mit 77 Prozent Investitionsgrad und 23 Prozent Cash. Gibt es einen neuen Rücksetzer, ist wieder Schnäppchenjagd. Bleibt der Absturz wider Erwarten aus, marschieren die 77 Prozent, und es ist noch Cash für Sondersituationen da.

So lassen sich die handelsfreien Ostertage gut durchbringen. Bis nächste Woche!

 

 

07.04.2020

USA: Das Zutrauen steigt

Auf 32 Punkte ist der Fear-&-Greed-Index heute gestiegen. Das bedeutet nur noch "normale" Angst". Gestern stand er noch bei 21, was für "extreme" Angst steht. Auf der von 0 bis 10 reichendes Skala hatte der Wert vor knapp einem Monat eienen Tiefpunkt bei 2 gesehen (siehe Meldung vom 12.03.2020). Die Zuversicht der US-Anleger wächst also, obwohl sich dort die Infektionswelle noch gewaltig aufbaut. Mal sehen, was der Index beim erwarteten kurzzeitigen Rücksetzer macht.

 

 

06.04.2020

Das war's noch nicht

Heute steigen die Kurse wie doll. Aber das dürfte nicht das letzte Wort sein. Aus historischer Erfahrung ist eine "V"-Erholung aus solch einem Börsenabsturz schlichtweg unwahrscheinlich.

 

 

03.04.2020

Dividenden-Gürtel enger schnallen

Wer allein von seinen Dividenden leben kann, ist normalerweise ein beneideter Mensch. Aber auch diese Normalität gilt derzeit nicht. Die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) hat errechnet, dass nach den bisherigen Ankündigungen die Unternehmen aus DAX, MDax und SDax in diesem Jahr für 2019 nur noch 44 Milliarden Euro Dividenden ausschütten wollen. Das sind 14 Prozent weniger als vor einam Jahr.

Dauern die Einschränkungen des Wirtschaftslebens länger als bisher absehbar, kann die Dividendensumme auch noch unter 40 Milliarden Euro fallen, vermuten die Aktionärsschützer.

Wer auf Dividenden zum Lebensunterhalt angewiesen ist, wird also möglicherweise den Gürtel enger schnallen müssen.

Beispiele dafür, wer noch zahlt und wer nicht, finden Sie auf der folgenden Seite, von der aus Sie sich auch die komplette Studie laden können.

https://www.dsw-info.de/presse/pressekonferenzen-2020/dividendenstudie-2020/

 

 

02.04.2020

Ein V, ein U oder ein L

Die Charttechnik ist nützlich als flankierendes Hilfsmittel für Anlageentscheidungen. Beispielsweise wenn Sie den optimalen Stopp-Loss-Kurs festlegen wollen. Lesen Sie dazu mein Buch Nullzins? Nein danke!

Charttechnik ist nicht nützlich als Grundlage einer Anlageentscheidung. Denn die Charts sind immer Interpretationssache. Und wenn Sie die Chart-Kommentare genau lesen, steht da immer irgendwie, dass es entweder auf- oder abwärts geht. Das hätten Sie auch so gewusst.

Bei der akuten Frage,, ob Sie nach dem Börseneinbruch nun wieder einsteigen sllen, verhält es sich nicht anders. Die klassische Charttechnik hält drei Möglichkeiten für eine Erholung bereit:

  • die V-Kurve: es geht sofort wieder steil nach oben
  • die U-Kurve: es geht nur langsam wieder nach oben
  • die L-Kurve: Es geht erst mal langweilig seitwärts.

Ganz abgesehen davon, dass es auch gut sein kann, wir haben den Boden noch gar nicht gefunden und sehen noch einen weiteren Einsturz.

Lassen Sie sich also kein V für ein U vormachen: die Experten wissen et auch nicht.

 

 

01.04.2020

Öl für Mutige

Die Stimmungsexperten von Sentix sehen nach dem Zusammenbruch der Ölpreise und der begleitenden Einschätzungen jetzt eine gute Chance für Contrarians, die auf einen mittelfristig wieder steigenden Rohölpreis setzen.

https://www.sentix.de/index.php/sentix-Weekly/contrarian-chancen-bei-rohoel.html

 

 

31.03.2020

Platow kauft schon wieder

Der Platow Brief hat dieser Tage begonnen, sein Musterdepot wieder aufzufüllen. Durch Stopp-Loss-Verkäufe war das Depot für kurze Zeit total leergefegt. Nach den ersten Käufen haben sie aber immer noch fast 80 Prozent Cash.

 

 

30.03.2020

Nebel

Noch keine eindeutigen Anleger-Signale heute früh.

 

 

26.03.2020

Anleger-Stimmung bleibt schlecht, das ist gut

Noch eine Sentiment-Erhebung, die ermutigt, aber von Kaufhektik abrät: der AAII Sentiment Index, der mit dem Saldo aus positiven und negativen Erwartungen die Stimmung der US-Aktienanleger spiegelt.

  • Dieser Wert war am 12. März auf minus 21,6 Prozentpunkte abgestürzt nach neutralen minus 0,9 in der Vorwoche.
  • Am 19. März gab es eine leichte Beruhigung auf minus 16,7 Punkte.
  • Aber der Pessimismus ist wieder gestiegen: heute misst AAII wieder minus 19,2 Punkte.

Immerhin ist noch (oder schon wieder?) ein Drittel der Befragten positiv gestimmt, gut die Hälfte negativ.

Die anhaltend schlechte Laune verlockt dazu, sich schon mal mit der ruhigen Hand auf billige Einkäufe vorzubereiten.

https://www.aaii.com/updates

 

 

25.03.2020

Insider kaufen schon wieder

Noch sind die Börsensignale widersprüchlich. Nach einem heftigen Aufflackern seit gestern warnt der Trader und Finanzjournalist Lars Erichsen: "Schnelle Erholungen sind NICHT das Merkmal eines neuen Bullenmarkts, sondern klassische Bärenmarkt-Symptome."

Andererseits weist die Börse am Sonntag darauf hin, dass jetzt sehr viele Manager in die Aktien des eigenen Unternehmens investieren: "Im März haben Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder weltweit 4,5-mal mehr Aktien ihrer eigenen Unternehmen zugekauft, als sie verkauft haben. Ein solches Verhältnis gab es seit 1999 nicht mehr."

Und die Insider müssten es ja eigentlich wissen, ob ihr Laden unterbewertet ist. Allerdings: In der Sache heben diese Investoren meistens Recht, im Zeitpunkt liegen aber auch sie nicht selten zu früh.

https://www.boerse-am-sonntag.de/aktien/aktie-der-woche/artikel/corona-crash-diese-aktien-kaufen-insider.html

 

 

24.03.2020

Nicht mehr ganz so viel Angst

Der Fear&Greed Index steht schon wieder auf 13 Punkten. Das ist (bei einer Skala von 0 bis 100) zwar immer noch sehr ängstlich, doch vor zwei Wochen sah der Index den Tiefpunkt bei 2 (siehe Beitrag vom 12.03.2020). Langsam wird es also Zeit, den Aufwärtstrend zu erwarten. Aber nicht gleich mit allen Reserven reinspringen, es kann durchaus noch mal tiefer kommen. Und dann dürfen Sie sich freuen, einmal richtig billig einkaufen zu können.

 

 

23.03.2020

Wie jetzt taktieren?

Die einen sagen, jetzt gehe es mit den Kursen wieder aufwärts. Die anderen sagen, es gibt noch mal einen Sturz. Wirklich weiß es keiner, auch Langendorf nicht. Was also tun?

Langendorf hat jetzt 20 Prozent Cash. Das erscheint optimal: Wenn die Kurse noch mal abstürzen, ist Schnäppchenjagd angesagt. Wenn nicht, nimmt Langendorf mit 80 Prozent am Anstieg teil und hat noch was für Sondersituationen in der Hinterhand.

 

 

20.03.2020

Der oder das Virus

Für dieses aktuelle Problem hat Langendorf den Duden gefragt. Das Ergenis war wie zu erwarten:

  • Ursprünglich heißt es in der Fachsprache das Virus, wissenschaftlich ist dies allein richtig
  • In der Umgangssprache haben aber viele im Kopf, dass Substantive auf -us meist männlich sind, sie sagen also der Virus
  • Im Zuge der allgemeinen Nivellierung hat der Duden auch hier kapituliert und nennt jetzt beide Varianten korrekt.

Wenn Sie also Stil haben, sagen Sie das Virus. Wenn Sie keinen haben, ist es eh egal.

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/der-oder-das-Virus

 

 

19.03.2020

Innehalten

Manche sagen, die aktuellen Einschränkungen böten eine gute Gelegenheit zum Innehalten, in sich gehen, sich auf die wahren Werte besinnen etc. Viele tun das auch.

Vergangene Krisen dieser Art zeigen allerdings, dass die Zeitgenossen, ist das Gröbste erst mal ausgestanden, schnell wieder in alte Denk- und Verhaltensmuster zurückfallen. Da sollten wir auch von #Corona nicht allzu viel erwarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.03.2020

Die Ölkrise lässt grüßen

Eine Stimmung wie zu Zeiten der Ölkrise 1974 mit ihren Fahrverboten, Versorgungsengpässen und Hassparolen auf die Ölscheichs. Die Bezinpreise verdreifachten sich binnen weniger Tage und wer exponenziell dachte, musste meinen: Bald gibt es gar kein Benzin mehr, weder für Geld noch für gute Worte.

Nach ein paar Wochen war die Aufregung vorbei. Nur die Benzinpreise blieben hoch. Jedoch ncht wegen der Ölpreise, sondern wegen der Steuern und Abgaben. Bild: n-tv.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.03.2020

Die Grundpfeiler bleiben felsenfest

Einen sehr vernünftigen Beitrag zum Corona-Thema für Anleger bringt heute der deutsche Zweig von The Motley Fool. Der Kernsatz:

Inmitten des durch das Coronavirus verursachten Chaos bleiben die Grundpfeiler des intelligenten Investierens felsenfest konstant: Die erste Frage ist, ob ein Unternehmen langfristig großes Potenzial hat. Die zweite Frage ist, ob man für dieses Potenzial aktuell zu viel bezahlt.

Jetzt nach Unternehmen zu suchen, die einen temporären Vorteil aus der Corona-Welle ziehen, sei eher kontraproduktiv: die Nachfrage beispielsweise nach Desinfektionsmitteln wird sich bald wieder normalisiert haben und dann besteht sogar die Gefahr, dass sich die momentan vom Glück begünstigten Unternehmen auf ihren Lorbeeren auszuruhen beginnen.

Lesen Sie den kurzen, närrischen und gut verständlichen Beitrag hier:

https://mailchi.mp/fool/hxwsioczqq-1067053?e=eef2e0f7db

 

 

 

 

12.03.2020

Hosen voll? Das ist ein erstes Kaufsignal

Drei Tage lang stand der Fear & Greed Index, der von 0 bis 100 geht, bei krassen 3 Punkten, signalisierte also extreme Angst. Heute Mittag ging es sogar noch auf 2 Punkte weiter runter.

Die besten Kaufgelegenheiten sind, wenn alle den größten Schiss haben. Demnach könnte man jetzt einsteigen.

 

Es stimmt zwar, dass man sich bei seinen Investitionsentscheidungen nicht nur auf ein einzelnes Signal verlassen soll. Aber da man den ganz genauen Einstiegszeitpunkt sowieso nicht trifft, können spekulative Geister schon jetzt allmählich loslegen.

Es muss ja nicht mit der ganzen Kriegskasse sein.

Quelle und Grafik: CNN

 

 

11.03.2020

Diese Kommunikation hat noch Luft nach oben

In Niendorf an der Ostsee gibt es ein hübsches Restaurant mit dem Namen Hübsch. Im neuen Jahr hängt dort, wo man sonst die Speisekarte sieht, ein Zettel mit der Aufschrift: "Wir machen seit 1.Januar Winterpause".

Warum schreibt man so was? Diese Information ist doch allenfalls für Historiker interessant. Die potenziellen Gäste würde wohl viel eher interessieren, ab wann man da wieder einkehren kann ...

 

 

23.12.2019

Schade, keine Herabstufung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aus dem AktienInspektor der ConsorsBank vom 23.12.2019

 

 

Was denn nun? Fragt man sich bei manchen Finanzmeldungen. Zum Beispiel:

Startet sie oder schwindet sie?

 

 

 

Einer kauft, einer wirft ab

 

 

 

 

 

Keine Hoffnung mehr oder Riesenchance?

 

 

 

 

 

Zitate des Tages

Ein Musterbeispiel für nichtssagende Werbesprüche:

"Die Wahrscheinlichkeit steigt gerade fast schon minütlich an, dass du dich vielleicht auf härtere Börsenphasen vorbereiten musst."

Aus der Werbemail eines Börsendienstes vom 25.06.2019. Nachdem wir verdaut haben, dass wir uns ungefragt duzen lassen müssen, erfreuen wir uns an dieser zwingenden Logik: Die Wahrscheinlichkeit, dass du vielleicht ...

 

Noch so ein Ding (hier werden wir wenigstens gesiezt):

"In meinem Börsendienst XXX erfahren Sie genau, wie die kommenden Monate an den Aktienmärkten voraussichtlich verlaufen werden und mit welchen Titeln wir schnelle und hohe Gewinne einfahren werden."

Aus einer Werbemail vom 12.06.2019 für einen anderen Börsenbrief. Das ist ja der Sinn der Sache: Wir erfahren genau, wie es vielleicht wird.

 

 

 

Wie Prognosen entstehen

Die Indianer fragen ihren weisen Medizinmann: "Weiser Medizinmann, wie wird der Winter?"

Der weise Medizinmann runzelt die Stirn und sagt bedeutungsvoll: "Der Winter wird sehr hart. Sammelt schon mal Holz."

Die Indianer trollen sich und sammeln Holz.

Derweil kommen dem Medizinmann Bedenken. Schließlich will er seinen Nimbus nicht durch eine krasse Fehlprognose riskieren. Er ruft deshalb dern Wetterdienst an und fragt: "Wie wird der Winter?"

Die Antwort: "Der Winter wird sehr hart. Die Indianer sammeln schon Holz."

 

 

Echt Langendorf

 

 

 

 

07.05.2020

Schade, keine Herabstufung!

 

 

 

 

 

 

 

ConSorS Aktien-Inspektor

 

 

04.05.2020

Bürokratenschwemme

Nachtrag zum Tag der Arbeit: Nach den letzten verfügbaren Zahlen war 2018 mehr als jeder zehnte Erwerbstätige im öffentlichen Dienst beschäftigt. Vater Staat war damit der größte Arbeitgeber Deutschlands, meldet das Statistische Bundesamt. Die Quote war früher mal noch höher, aber nur, weil Bahn, Post und Krankenhäuser inzwischen privatisiert wurden und deshalb jetzt, nur teilweise zu Recht, als Privatunternehmen gelten.

 

 

01.05.2020

Kampftag

Es war an einem 30. Aoril vor etwa 20 Jahren in Salzwedel. Zwei mittelalte Einwohnerinnen verabschieden sich vom Straßenplausch mit dem Gruß: "Schönen Kampftag!"

 

 

Weniger als Nichts

"Niemand kann der Lage etwas Positives abgewinnen und noch weniger erwarten auch Besserung in absehbarer Zeit."

aus einem Brancheninformationsdienst in Corona-Zeiten

 

 

Konsumentinnen auf der Erbse

Die Leute werden auch immer empfindlicher. Bieher genügte es, auf Lebensmittelverpackungen zu schreiben, das Produkt könne auch Spuren von X und Y enthalten.

Neuerdings steht auf Langendorfs Joghurtpackung:

  • "Auf der Anlage werden auch verarbeitet: Schalenfrüchte, glutenhaltige Getreide".

Also nicht etwa im Produkt selbst, aber, wer weiß ...

Was kommt als nächster Warnhinweis?

  • "Im Nachbardorf wird Alkohol gebrannt"
  • "In diesem Betrieb war mal ein Steuerhinterzieher angestellt"

Man will ja für jeden Fall gewarnt sein.

 

 

Papiernotstand

Eine Geschichte aus den letzten Tagen, als an der Ostsee noch Touristen waren. "Immer diese Kanaken aus Nordrhein-Westfalen", ließ sich eine Einheimische in einem Rossmann-Markt vernehmen, "kaufen uns das ganze Klopapier weg."

 

 

Frage des Monats

Was machen die Leute eigentlich mit den ganzen Klorollen?

 

 

In der Konditorei:

"Möchten Sie Rumkugeln?"

"Nein danke, ich gehe lieber aufrecht."

 

 

Auf dem Wochenmarkt:

"Heiße Würstchen!"

"Angenehm. Heiße Langendorf."